Unsere eigene Modellbahn










Im November 2010 haben wir tatsächlich zunächst mit den Vorbereitungen im Hobbyraum (Ausräumen, Malern, Laminatverlegung) und anschließend dem Aufstellen des Unterbaus begonnen, aber jetzt ist erst einmal "Sommerpause", so daß sich die kommenden Monate nichts Wesentliches bewegen wird. An dieser Stelle aber zumindest schon mal Gleispläne und erste Photos, so daß man sich eine ungefähre Vorstellung machen kann, was da irgendwann einmal entstehen soll. Für konstruktive Tips und Ratschläge sind wir stets sehr dankbar. Eine Photoübersicht findet sich, wenn man auf das folgende Fensterchen mit der Bezeichnung "Bauphase 1 2011" klickt, und klickt man dort dann auf die jeweiligen Mini-Bildchen, gibts die Photos in größerem Format:






Wie erwartet gestalteten sich die Fortschritte 2011 zunächst recht spärlich, bis dann der Winter mit seiner vollen Härte zuschlug - und wir zurück, indem wir nämlich die Baumaßnahmen wiederaufgenommen haben, wobei der Schwerpunkt auf dem Zusammensetzen diverser Modellhäuser und hier im Speziellen auch des Bahnhofes gelegt war. Bei Letzterem handelt es sich um ein sog. Exclusiv-Modell des Herstellers Faller® (Bahnhof Friedrichstadt), der nur in einer limitierten Auflage von 10.000 Stück hergestellt wurde und bei Sammlern relativ begehrt zu sein scheint. Die Ausmaße jedenfalls sind durchaus beeindruckend, ziemlich viel Arbeit sehen wir aber allein auch schon deshalb auf uns noch zukommen, wenn es darum gehen wird, dem Bahnhof mit schier unzähligen selbst zu bemalenden "Preiserlingen" (das sind die nach ihrem Hersteller benannten winzigen Figuren im Maßstab 1:87) Leben einzuhauchen. Hier jetzt ein paar Impressionen von den Baumaßnahmen im Jahre 2012:






Bis ins Frühjahr 2012 hinein werkelten wir an den Modellbausätzen der Häuser und am Bahnhof, ehe dann für ein paar Monate mit der Sommerpause ersteinmal wieder Stillstand herrschte, der aber wenigstens dazu genutzt wurde, sich Sets mit den unbemalten "Preiserlingen" zu beschaffen. Dies gestaltete sich weit schwieriger als gedacht, da es der Hersteller anscheinend nicht nötig hat, für Nachschub zu sorgen (wegen Reichtum geschlossen?), oder aber die Käufer nurmehr mit bereits bemalten Figuren abspeisen will, die in der Anschaffung natürlich ein Vielfaches im Vergleich zu den unbemalten Figuren kosten, nachdem ja alle in Handarbeit gefertigt werden müssen. Trotzdem ist es uns gelungen, ein paar Restposten zu besorgen und im Spätsommer 2012 mit der Bemalung der Figuren zu beginnen (was doch einige Ansprüche an Geduld, Konzentration und Fingerspitzengefühl gestellt hat). Im Spätherbst begannen wir dann, die Gebäude für den Bergwerkskomplex zusammenzusetzen, was sich insofern sehr zeitintensiv gestaltet, als daß die "Alterung" ab Werk nicht im Mindesten unseren Vorstellungen einer in Betrieb befindlichen Schachtanlage entsprach. Das hieß (und heißt) also Patinieren im größeren Stil und mit entsprechendem Aufwand.
Daneben haben wir uns entschlossen, die Beleuchtung der Gebäude und des gesamten Areals mittels LEDs zu bewerkstelligen, was - nachdem ein Großteil der LEDs mit vorzuschaltenden Widerständen, die in ihrer Stärke auch erst individuell berechnet werden müssen, zu versehen sind - damit einherging, die letzten verbliebenen grauen Zellen zu nötigen, sich mal wieder mit Grundlagen wie dem Ohmschen Gesetz und Ähnlichem auseinanderzusetzen.
Nicht zuletzt begannen wir auch damit, die ersten Gleise im Bereich des Bahnhofs und der Ein- und Ausfahrten zu verlegen, was einem dann doch die Unterschiede zwischen per Rechner geplanter und tatsächlich umzusetzender Anlage, die ja einigermaßen ansehnlich sein und vor allem auch logischen Verhältnissen gerecht werden soll, vor Augen führte. Die Gleise wurden relativ aufwendig gebettet - zunächst wurde per UHU®-Kraftkleber ein 5 mm starkes Korkbett auf die Sperrholzplatten aufgeklebt, auf dem wiederum ein 3 mm starkes selbstklebendes Band aus Moosgummi in der Breite des Gleises incl. Schwellen aufgebracht worden ist. Hier für die Interessierten der aktualisierte Gleisplan, bei dem im Vergleich zum Vorgängermodell auch auffällt, daß die beiden Schattenbahnhöfe in den Ebenen -2 und -1 von der Hinterseite der Anlage in Richtung jener Stelle nach Vorne verlegt sind, von der aus die Anlage einmal gesteuert werden soll (was gerade im Falle von Betriebsstörungen z. B. aufgrund von Havarien den Zugang doch beträchtlich erleichtern sollte).
Im Folgenden nun ein paar mehr Photos von den jüngsten Entwicklungen: